CARBON CURB
HALTBARE BETON OHNE PORTLANDZEMENT
HALTBARE BETON OHNE PORTLANDZEMENT
Portlandzement ist die größte Einzelquelle für graue Energie in Beton. Seine Herstellung ist energieintensiv und setzt bei der Klinkerbildung chemisch CO₂ frei. Zement- und Betonhersteller stehen daher vor folgenden Herausforderungen:
Zunehmende regulatorische Kontrolle des im Material gebundenen Kohlenstoffs
Steigende Verantwortung für CO₂-Bepreisung und Berichtspflichten
Vermehrter Ausschluss aus öffentlichen und privaten Vergabeverfahren, die kohlenstoffarme Materialien vorschreiben
Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Beton aufgrund von Urbanisierung, Infrastrukturerneuerung und Wohnraumbedarf strukturell hoch. Die Herausforderung besteht nicht darin, den Betonverbrauch zu reduzieren, sondern ihn im großen Stil zu dekarbonisieren.
Öffentliche Auftraggeber, Projektentwickler und Infrastrukturbetreiber legen in ihren Ausschreibungsbedingungen zunehmend Grenzwerte für den grauen Kohlenstoff fest. „Clean Buy“-Richtlinien, Lebenszyklus-Kohlenstoffbilanzen und Netto-Null-Verpflichtungen werden immer mehr zum Standard.
Hersteller, die keine glaubwürdigen Reduzierungen des grauen Kohlenstoffs nachweisen können, riskieren Marktanteilsverluste, insbesondere in den Bereichen Infrastruktur, Gewerbeimmobilien und öffentlich finanzierte Projekte.
Carbon Curb ist ein eigens von NANOARC entwickeltes Dekarbonisierungsprogramm für die Bauindustrie, das es Zement- und Betonherstellern ermöglicht, den CO2-Ausstoß durch den teilweisen oder fast vollständigen Ersatz von Portlandzement durch eigens entwickelte nanotechnologische Zusatzstoffe deutlich zu reduzieren. Das Programm ermöglicht es Herstellern, ihre Emissionen zu senken und gleichzeitig die Materialleistung aufrechtzuerhalten oder zu verbessern, ohne dass grundlegende Änderungen an den bestehenden Produktionsprozessen erforderlich sind.
Carbon Curb bietet einen kommerziellen Mehrwert durch Kostenoptimierung, Minderung regulatorischer Risiken, verbesserte Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt und Zugang zu Emissionshandelsmechanismen. Es ist besonders gut positioniert, um die wachsende Nachfrage nach kohlenstoffarmen Baumaterialien zu befriedigen, die durch Vorschriften, Anforderungen im öffentlichen Beschaffungswesen und investorengesteuerte ESG-Erwartungen angetrieben wird.
Carbon Curb ermöglicht die Reduzierung des Portlandzementanteils um ca. 25–100 % durch den Einsatz nanotechnologisch entwickelter Materialien wie QUANTCEM und QUANTCRETE. Diese Materialien verbessern die Zementeffizienz, sodass mit geringeren Zementmengen die gleiche oder sogar eine bessere Leistung erzielt werden kann.
Zu den wichtigsten Merkmalen der Lösung gehören:
Minimale Anpassungen an bestehenden Misch- und Produktionsprozessen
Sehr geringe Additivdosierungen im Verhältnis zum Gesamtmischungsvolumen
Messbare und nachweisbare Emissionsreduzierungen
Erhaltene oder verbesserte mechanische Eigenschaften und Haltbarkeit
Die Einführung von Carbon Curb ermöglicht es Herstellern, nachweislich kohlenstoffarme Betonprodukte anzubieten und ihre Position in folgenden Bereichen zu stärken:
Öffentliche Ausschreibungen mit Schwellenwerten für graue Energie
Private Projekte mit ESG-orientierter Beschaffung
Infrastrukturprojekte mit Offenlegungspflichten zum Klimaschutz
Diese Differenzierung unterstützt höhere Erfolgsquoten bei Geboten und eine verbesserte langfristige Kundenbindung.
Carbon Curb unterstützt die Einhaltung folgender Vorgaben:
Anforderungen an die Berichterstattung über graue Emissionen
Netto-Null- und wissenschaftsbasierte Ziele
Neue Rahmenkonzepte zur Dekarbonisierung der Zement- und Bauindustrie
Eine frühzeitige Einführung verringert das künftige regulatorische Risiko und verschafft den Herstellern einen Vorsprung vor einer Verschärfung der Richtlinien.
Beton mit geringerem CO₂-Ausstoß verbessert unmittelbar die Emissionsbilanz (Scope 3) für nachgelagerte Kunden sowie die Emissionsbilanz (Scope 1 und 2) für die Hersteller. Dies stärkt die ESG-Berichterstattung und erleichtert den Zugang zu nachhaltigkeitsorientierten Finanzierungen.
Portlandzement ist der CO₂-intensivste und oft einer der teuersten Bestandteile von Beton. Eine Reduzierung des Zementanteils kann Folgendes bewirken:
Geringere Anfälligkeit gegenüber Preisschwankungen bei Zement
Reduzierung der langfristigen Rohstoffkosten
Minderung der Auswirkungen künftiger CO2-Steuern oder -Abgaben
Nanotechnologisch hergestellte Additive werden in geringen Mengen eingesetzt, wodurch die zusätzlichen Materialkosten begrenzt werden.
Carbon Curb beinhaltet ein gestaffeltes Geschäftsmodell, das das Einführungsrisiko reduziert:
PHASE 1: Preisnachlässe bei 25–50 % Zementreduzierung
PHASE 2: Höhere Preisnachlässe bei 50–100 % Zementreduzierung
Durch die Ermöglichung nachweisbarer Reduzierungen des im Produkt gebundenen Kohlenstoffs schafft Carbon Curb das Potenzial für:
Erzeugung von CO₂-Zertifikaten
Teilnahme an freiwilligen oder verpflichtenden CO₂-Märkten
Monetarisierung von Umweltmerkmalen
Dadurch wird eine zusätzliche Einnahmequelle neben dem Verkauf der Kernprodukte geschaffen.
Carbon Curb wurde entwickelt, um die Eigenschaften von Beton zu erhalten oder zu verbessern. Das Programm umfasst Beratung, Prüfungen und Verifizierung, um die Einhaltung der Normen für strukturelle Integrität und Dauerhaftigkeit sicherzustellen.
Das Scheitern des Übergangs zu kohlenstoffarmem Beton stellt ein größeres langfristiges Risiko dar als die Einführung, da Beschaffungsrahmen zunehmend Materialien mit hohem Kohlenstoffgehalt ausschließen.
Eine frühzeitige Einführung verringert die Wahrscheinlichkeit von Fehlinvestitionen, Nachrüsten Kosten oder einer überstürzten Einhaltung zukünftiger Vorschriften.
Einführung einer CO₂-Reduzierung bei 25 % Zementverbrauch
Überprüfung der Leistung und Emissionsreduzierungen
Festlegung der CO₂-Berichterstattung als Basiswert
Erhöhung des Zementersatzes auf 50 % oder mehr
Integration der Reduktionen in die ESG- und regulatorische Berichterstattung
Vorbereitung der Dokumentation für Emissionszertifikate
Einführung kohlenstoffarmer Produktlinien
Vermarktung der grauen Energiebilanz
Zielgruppe: Grüne Infrastruktur und Projekte des öffentlichen Sektors
Zu den wichtigsten ROI-Treibern gehören:
Geringerer Zementverbrauch
Verbesserte Erfolgsquoten bei Ausschreibungen
Potenzielle Einnahmen aus CO₂-Zertifikaten
Stärkere Preissetzungsmacht für nachhaltige Produkte
Reduzierte Kosten für Regulierung und Einhaltung von Vorschriften
Der genaue ROI variiert zwar je nach Produktionsumfang und Markt, aber Carbon Curb bietet in den meisten Regulierungs- und Beschaffungsszenarien ein starkes positives Renditeprofil.
Carbon Curb bietet einen wirtschaftlich glaubwürdigen und technisch praktikablen Weg zur Dekarbonisierung von Beton in großem Maßstab. Es entspricht der Marktnachfrage, den regulatorischen Vorgaben und den Erwartungen der Investoren und bietet den Herstellern gleichzeitig greifbare finanzielle und strategische Vorteile.
Für Zement- und Betonhersteller, die in einer kohlenstoffarmen Bauwirtschaft wettbewerbsfähig bleiben wollen, ist Carbon Curb nicht nur eine Nachhaltigkeitsinitiative, sondern eine zentrale Geschäftsstrategie.